Montag, 13. Juni 2016

[Babyschnack] Unser Wickelplatz

Hallo ihr Lieben!

Der Juni ist fast zur Hälfte rum, deshalb ist es Zeit für einen neuen "Babyschnack". Diana wird jedoch leider in Zukunft nicht mehr dabei sein, weil sie zeitlich nicht mehr schafft.
Deshalb seht ihr heute nur bei Hanna und mir den Wickelplatz, den wir für unsere Kinder eingerichtet haben.

Ich kenne ein paar Mamas, die keine festen Platz haben, um ihre Babies zu wickeln oder umzuziehen oder das auf dem Bett oder Sofa machen. Ich wollte aber alles an einem Platz haben, ohne immer die nötigen Utensilien aus allen Ecken zusammen suchen zu müssen. Gleichzeitig wollte ich nicht noch ein Möbelstück kaufen, das in der Wohnung untergebracht werden müsste, und so entschied ich mich, meinen Schminktisch durch eine einfache Auflage umzufunktionieren (und ganz ehrlich - zum  Schminken komme ich eh nicht mehr so oft, da kann ich an diesem Platz auch was anderes machen^^).
Das Käuzchen kam ja im November zur Welt, was bedeutete, dass es in seinen ersten Lebensmonaten recht kalt sein würde. Deshalb kam der Wickelplatz in einen der beheizten Wohnräume (Bad und zukünftiges Kinderzimmer fielen so schon mal raus und im Wohnzimmer muss ich das nun auch nicht haben).


Dafür war auch der Heizstrahler (von uns liebevoll Babygrill genannt) wichtig. Dank unserer "Pappwände" ist es besser, ihn nicht an der Schnur ziehend einzuschalten, wie eigentlich vorgesehen - dafür hat mein Mann eine Funksteckdose angeschlossen, sodass ich nur auf einen Knopf auf eienr Fernbedienung drücken muss, um ihn anzuschalten - so sieht der Zwerg auch nicht, dass man an der Schnur ziehen kann und gerät in Versuchung, es nachzumachen :-D

Außerdem hängt ein Stück weiter links noch ein Mond mit ein paar kleinen LEDs, die sanftes Licht abgeben - ideal, damit man nicht die "Festbeleuchtung" einschalten muss, wenn das Baby abends oder nachts gewickelt wird.

Essentiell ist auch der Windeleimer - wir haben einen ganz einfachen, den man mit einem Fußtritt öffnen und schließen kann - man hat beim Wickeln ja selten beide Hände frei. Dafür verwende ich ganz einfache 20l-Müllbeutel.

Im roten Rollcontainer wohnt übrigens nach wie vor meine Schminke, die Pinsel habe ich aber auf einen Schrank verbannt.
Die Wickelauflage passt fast perfekt auf den Tisch, an der Seite habe ich sogar noch Platz für eine Waschschüssel inkl. Lappen (damit reinige ich das Baby standardmäßig), Feuchttücher (wenn es mal schnell gehen muss) und Trockentücher (damit entferne ich das "Grobe" bei größeren Geschäften, damit nicht alles am Lappen klebt). Hilfreich ist ganz besonders der ausziehbare Spiegel - er hat schon ganz oft das Baby ablenken können, damit er beim Wickeln weniger zappelt oder sich dreht. Anfangs war es interessant, ihn zu befühlen, mittlerweile ist es toller, sich im Spiegel anzuschauen oder den Spiegel hin- und herzuschwenken :-D
Weil die Auflage aus Kunststoff besteht und recht kalt ist, wollte ich natürlich eine Stoffauflage dafür haben. Die sind aber ziemlich teuer und Handtücher oft zu klein. Deshalb habe ich mir aus einem alten Bettbezug, den ich nicht mehr brauchte, Auflagen geschnitten - hat genau für sechs Stück gereicht :-D Die brauch(t)e ich aber auch - manchmal gingen am Tag drei Stück drauf. 
Die Kommode rechts vom Wickeltisch wollte ich anfangs nur zum Teil fürs Baby nutzen.
Hier stehen die Pflegeprodukte, die aktuell in Verwendung sind - Pflegelotion, Wundschutzcreme sowie Waschcreme.
In dem Weidenkorb bewahre ich mittlerweile Windeln und Spucktücher auf, weil es mir zu umständlich war, jedesmal in einem der Fächer dafür zu kramen. 
Tagsüber, wo die Windeln häufiger gewechselt werden, verwende ich die Eigenmarken von Rossmann, dm & Co; nachts nehme ich Pampers, weil das Kind zum Auslaufen neigt und hier die Feuchtigkeitsverteilung über die Stunden besser ist (auch wenn sie keinesfalls die versprochenen 12 Stunden trocken halten). 
In der kleinen Schachtel bewahre ich alle Probengrößen von Pflegeprodukten auf; die will ich zuerst aufbrauchen, bevor ich die Normalgrößen benutze.
Hier seht ihr die Pflegeschublade (die kleine oben links in der Kommode) des Babies - es hat fast mehr Sachen als ich! (Okay, nicht wirklich, aber deutlich mehr als der Papa^^). Davon habe ich übrigens nichts selbst gekauft - alles waren Geschenke oder Gratisbeigaben!

Anfangs wollte ich nur ein Fach für Babykleidung nutzen, damit ich nicht wegen jedes Teils ins Kinderzimmer zum eigentlichen Schrank rennen muss. Nach und nach zog aber die komplette Garderobe der jeweiligen Größe hier ein bzw. die Stücke, die ich dem Kleinen am häufigsten anzog.

Die wichtigsten Stücke lagern in der 2. Schublade von oben - so komme ich von der Höhe her perfekt auch mit einer Hand ran.
Die Körbchen sind von Ikea. Hinten links befinden sich Langarmbodies, Kurzarmbodies und hinten quer die Strumpfhosen, in der Mitte Strampler, rechts Hosen. Vorn links sind Pullover, in der Mitte Schlafanzüge und rechts Socken.
In der 2. Schublade von unten bewahre ich leichte Decken und Mulltücher zum Abtrocknen auf, hinten rechts sind die sauberen Auflagen für den Wickeltisch.
Vorn links sind Waschlappen, daneben Schlafsäcke und ganz rechts liegen die Lätzchen und Halstücher.
In der untersten Schublade schließlich liegen weitere Hosen, Wickelunterlagen für unterwegs, Jacken, Windel- und Feuchttuchvorräte.

Ich muss sagen, dass ich mit der Organisation recht zufrieden bin - ich habe so ziemlich alles, was man beim Wickeln und Anziehen akut braucht bei der Hand und kann schnell die Vorräte aufstocken, wenn mir z. B. die Windeln im Körbchen ausgehen.

Gleichzeitig kann ich alle Möbelstücke und Inserts später auch anderweitig nutzen, 





1 Kommentar:

  1. Teilweise haben wir das schon ähnlich organisiert ;) auch wenn ich dauerhaft zu Feuchttuchern greife, obwohl ich es anders vor hatte.

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