Montag, 21. November 2016

[Babyschnack] Roomtour durchs Kinderzimmer


Seit heute habe ich kein Baby mehr, sondern ein Kleinkind (Happy Birthday, mein Käuzchen!) und so langsam wird es für den kleinen großen Jungen Zeit für ein eigenes Zimmer, vor allem, weil er hier in Ruhe spielen kann.
Nach dem Umzug ins eigene Haus war das eines der ersten Zimmer, das fertig wurde (bis auf den Türrahmen, der noch weiß gestrichen werden muss) - in der alten Wohnung war nur der Schrank vorhanden, weil der Zwerg eh noch nicht mehr brauchte.
Geschlafen wird immer noch bei uns im Zimmer, deshalb gibt es hier kein Babybett, sondern nur eine Kuschelecke, die gern genutzt wird. Ich muss so nicht auf dem Fußboden sitzen, wenn der Kleine spielt, und auch er kann sich mal hinlegen, wenn er müde und anschmiegsam wird, oder er einfach bei mir sein will. Später soll hier mal das Kinderbett stehen, deshalb ist das Regal vorsorglich etwas höher angebracht worden. 
 
Da sich die Tischplatte in der Höhe verstellen lässt, kann der Kleine den Tisch auch in den nächsten Jahren noch als Schreibtisch nutzen - so viel Multifuktionalität war mir wichtig (vor allem, weil ich mittlerweile meist eh im Stehen außerhalb des Kinderzimmers die Windeln wechsle und der Tisch oft ungenutzt bleibt).
Das Metallschild habe ich in unserem letzten Urlaub in einem kleinen Geschäft in Oostende entdeckt und konnte nicht daran vorbei gehen.
Neben dem Wickeltisch steht ein Expedit-Regal, in und auf dem ich unsere Stoffwindeln aufbewahre. Darüber haben auch meine Mumin-Bilder ein neues Plätzchen gefunden.
Als es um den Kauf der Kuschelmatratze ging, habe ich eine Weile gebraucht und mich letztlich für eine Klappmatratze entschieden. Die kann z.B. auch zum Hocker gefaltet werden und stellt so eine zusätzliche Sitzmöglichkeit dar und ist leichter zu verstauen, wenn der Platz anderweitig gebraucht wird. Das schöne Namenskissen bekam der Zwerg von Freunden zur Geburt.
 
Weil ich sie so süß fand, sie jetzt aber leider schon viel zu klein sind, habe ich überlegt, wie ich die ersten Schühchen am besten in Szene setzen konnte. Nun stehen sie zwischen Tierbildern mit den Initialen des Kleinen. 

Ein schönes Detail des Zimmers finde ich die Nische, die wir als Regal nutzen. Im Moment steht dort ein bisschen Deko, wenn es größer ist, wird das Kind sie wahrscheinlich für was sinnvolleres nutzen (wenn es nach mir geht, als Bücherregal, wenn der Papa es sich aussuchen dürfte, würden dort Spielekonsolen stehen^^).
 In der anderen Ecke in der Hängeaufbewahrung befindet sich erst mal alles, was ich an Spielzeug weggeräumt habe, weil es nicht benutzt wird.
In dem Rollregal stehen alle Bücher, die nicht im Wohnzimmer sind und werden immer ausgetauscht, sowie Spielzeug, das gerade aktuell gern bespielt wird.
Die Spieldecke hat meine Schwägerin mit viel Liebe selbst genäht. Da wir im Kinderzimmer nur Korkboden und keine(n) Teppich(e) haben, sorgt der für Gemütlichkeit und einen kleinen Farbtupfer.
Der Rest des aktuellen Spielzeugs liegt in den Faltboxen in einem weiteren Expedit-Regal, wo der Kleine es sich selbst nehmen und drin wühlen kann.
Das Wandtattoo fand ich auch super schön, obwohl es wegen zweier neugieriger Kinderhände schon arg in Mitleidenschaft gezogen wurde...
Wie und womit habt ihr denn die Zimmer eurer Kids dekoriert? Was sollte eurer Meinung nach in keinem Kinderzimmer fehlen?


 Schaut auch bei Hanna vorbei, dort erfahrt ihr, wie Moritz' Zimmer aussieht!


Freitag, 11. November 2016

[Review] Mee(h)r Pflege mit La Mer Cuxhaven

Mein persönliches Highlight der diesjährigen Product Blogger Lounge war die Vorstellung des Unternehmens La Mer Cuxhaven, das luxuriöse Hautpflegeprodukte herstellt. Das Besondere daran ist, dass hier Meeresmineralien aus der Nordsee zum Einsatz kommen.



Jetzt, wo es kühler wird, zeigt meine Haut wieder ihre anspruchsvolle Seite; sie spannt und juckt oft oder wird schnell schuppig. Nur mit einer Feuchtigkeitspflege komme ich da nicht weit. Ich benutze seit etwa sechs Wochen meine aus verschiedenen Linien kombinierte Pflege, die ich euch jetzt genauer vorstelle.

Freitag, 28. Oktober 2016

[Babystuff] Schief gewickelt? - Unsere Erfahrungen mit Stoffwindeln

Wenn man ein Baby hat, ist das anfangs ja noch nicht "stubenrein". Sofern man mit dem Kind nicht "windelfrei" praktiziert, benötigt man deshalb Windeln. Heutzutage in unserem Kulturkreis sind das im Normalfall Wegwerfwindeln - Pampers oder Eigenmarken diverser Drogerien und Supermärkte.
So war das bei uns auch. Anfangs wickelten wir nur mit Pampers, später kamen die Windeln von dm, Rossmann und Aldi dazu. Noch vor wenigen Monaten hätte ich jedem einen Vogel gezeigt, der mir gesagt hätte, dass ich mein Baby irgendwann mit Stoff wickeln würde - ich hatte das nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen. So alternativ und Öko muss man erst mal sein, dachte ich, und sich den ganzen Dreck antun!

Wieso bin ich auf Stoffwindeln umgestiegen?

Vor knapp drei Monaten stieß ich auf die Anzeige eines Onlineshops für Stoffwindeln. Angefixt von den süßen Designs fing ich an, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen und bestellte kurzerhand ein paar Windeln in der Hoffnung, dass das die Lösung für unser "Nachtproblem" sein könnte. Weil das Käuzchen nachts extrem viel trinkt, hatten wir nämlich von Anfang an oft nasse Betten oder ein nasses Kind und im Gegensatz zu Wegwerfwindeln kann man Stoffwindeln den Bedürfnissen des Kindes anpassen und die Saugfähigkeit erhöhen (dazu aber an anderer Stelle mehr). Neugierig begann ich die Stoffwickelei auszuprobieren und kurz darauf bestellte ich ein paar Windeln verschiedener Systeme gebraucht, da die meisten neu nicht supergünstig sind, um auch tagsüber mit Stoff zu wickeln. Es gab ein paar Systeme, die mich sofort ansprachen, z.B. die Pop Ins von Close (nicht zuletzt wegen der Designs), GDiapers oder All in Ones von Totsbots. Die probierte ich als erstes aus, war begeistert und bestellte mir mehr.

Freitag, 21. Oktober 2016

[Review] Dufter Herbst mit Brooke & Shoals

Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, schmeiße ich am liebsten unseren Kachelofen an und stelle eine Duftkerze dazu - für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.

Eine tolle Neuentdeckung sind die Raumdüfte von Brooke &. Shoals, die uns auf der Product Blogger Lounge vorgestellt wurden.

Brooke & Shoals wurde von der Irin Alison Banton gegründet, die schon als kleines Mädchen Parfumeurin werden wollte.

Neben Duftkerzen in zwei Größen gibt es auch einen Duft-Diffusor, der seinen Duft bis zu vier Monate im Raum verbreitet.

Die Kollektionen bestehen aus zehn Düften. In jeder Saison werden zwei Düfte ausgetauscht, sodass es zwar immer wieder neue Duftrichtungen gibt, das Sortiment aber überschaubar bleibt.

Auf der Product Blogger Lounge durften wir unsere drei liebsten Düfte auswählen.
Mein klarer Favorit war sofort Elderflower, Rhubarb & Rose, der unglaublich lecker und intensiv nach Rhabarber duftet. Hiervon habe ich mir den Duftdiffusor ausgesucht. Die Flasche enthält 120 ml und ist schlicht und edel in mattiertem Glas gehalten und hat eigentlich noch eine silberne Kunststoffmanschette, die ich allerdings abgemacht habe, weil sie nicht so gut zu unserer Einrichtung passt. Der Duft selbst basiert auf Glycerin und nicht auf Alkohol, was ich gut finde - der typische stechende Geruch ist hier also nicht vorhanden.
Die Schilfrohrstäbe saugen die Flüssigkeit sofort auf und verbreiten den leckeren Duft. Dieser hält dich über Stunden im Raum, auch wenn die Stäbe aus dem Flakon entfernt werden. Die Duftdiffusor kosten 32,99 €.



Meine zweite Wahl war die Duftrichtung White Lily & Ylang Ylang, hiervon begleitete mich die große Kerze nach Hause. Der Duft nach Blumen und frisch gewaschener Wäsche ist herrlich belebend. Nicht typisch für den Herbst, aber eher mein Geschmack als die üblichen schweren und würzigen Düfte, die man in den kalten Jahreszeiten bekommt.
Die Kerze enthält 190 g für 26,99 €, die eine Brenndauer von bis zu 45 Stunden haben soll.
Die Duftkerzen sind leicht konisch geformt, der Behälter besteht ebenfalls aus mattiertem Glas. Die Kerzen werden aus Sojawachs hergestellt, der Docht ist bleifrei.

Als drittes möchte ich euch Lavender, Cyclamen & Sea Salt vorstellen. Hierbei denkt man eher an einen schweren blumigen Duft, er ist jedoch überraschend zart und frisch, ein bisschen wie Sommerregen auf einer Blumenwiese. Die kleinen Kerzen haben eine Brenndauer von 20 Stunden und enthalten 70 g Duftwachs. Sie kosten 12,99 €.

Die Raumdüfte von Brooke & Shoals könnt ihr z.b. Bei Douglas bekommen. Sie sind zwar nicht ganz günstig, dafür bekommt ihr ein in Europa Hand gefertigtes Produkt aus sehr hochwertigen und natürlichen Materialien. Die tolle sleeke Verpackung macht die Düfte auch zu einem idealen Geschenk, das eine Menge her macht.

Ich bin absolut überzeugt von den tollen Duftkreationen und kann sie euch ans Herz legen, wenn ihr edle Raumdüfte liebt!




Montag, 17. Oktober 2016

[Babyschnack] Wagen und Tragen - die Transportmittel unserer Kids

Schon vor der Geburt des Käuzchens war für mich klar, dass ich den Zwerg nicht nur im Kinderwagen durch die Gegend kutschieren will, sondern wenn möglich auch tragen möchte. Trotzdem haben wir dem Kauf des Wagens wesentlich mehr Zeit gewidmet als der Wahl des Tragesystems.
Nach tagelangem Surfen im Netz, um herauszufinden, welche Ansprüche wir an den Wagen haben und welches Modell diesen am ehesten entspricht, und wurden schließlich fündig. Ein Teutonia Quadro S sollte es werden - wie bescheiden sich manche Kinderwagen schieben lassen, insbesondere Billigwagen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Allerdings war ich auch nicht bereit, 600€ und mehr für einen Kinderwagen auszugeben. Die Lösung lag auf der Hand - gebraucht kaufen! Sehr schnell fanden wir bei ebay Kleinanzeigen ein paar Orte weiter ein Exemplar, das aussah wie neu, aber nur einen Bruchteil kostete.

Der Kleine mochte den Wagen zum Glück, spazieren gehen funktionierte in den ersten Monaten hervorragend. Er passte auch in die Tragetasche, bis er sitzen und nicht mehr liegen wollte. Der Umbau zum Buggy ist einfach und glücklicherweise kann man zwischen beiden Fahrtrichtungen wählen.
Im ersten halben Jahr war der Wagen auch super für ein Nickerchen (zumindest, so lange sich der Wagen bewegte). Inzwischen, mit 11 Monaten, findet er es zunehmend doof, im Kinderwagen sitzen zu müssen - hier kann man ja nicht rumkrabbeln, sondern muss still sitzen. Bislang hat sich die Investition aber absolut gelohnt.


Weil ich es mir toll vorstellte, mein Kind nah bei mir zu haben und zu tragen, wollte ich ursprünglich nach der Geburt eine Trageberatung machen. Dann lieh mir eine Freundin ein Tragetuch von Hoppediz und meine Hebamme zeigte mir, wie es richtig gebunden wird. Der Kleine fand es gemütlich und schlief sofort ein. Damit war das Thema Trageberatung erstmal erledigt, denn ich hatte ja etwas gefunden, was für uns funktionierte. Besonders von der dritten Woche bis zum vierten Monat war das Tuch essentiell, denn der Kleine hat in dieser Zeit viel geschrien und besonders tagsüber schlecht geschlafen. Abgelegt werden wollte er auch nicht, so habe ich ihn eben getragen, denn so war er zufrieden und hat super geschlafen (und ich konnte auch mal ein Nickerchen machen, denn auch die Nächte waren anstrengend - und sind es immer noch).
Für mich war das selbstverständlich, aber aus meinem Umfeld musste ich mir einige kritische Stimmen anhören. Ein Tuch ist nicht sicher (das Baby könnte ja rausfallen), die Haltung sei nicht gut für den Rücken, es könnte sich zu sehr ans Tragen gewöhnen und es "für immer" einfordern usw. Nichts davon ist natürlich eingetreten, aber das war das erste Mal, dass meine Art der Erziehung in Frage gestellt wurde.
Leider ist der Papa mit dem Tuch nicht zurecht gekommen, sodass wir uns nach einer Alternative umsehen wollten. Elastische Tragetücher schieden aus, und verschiedene andere Tragesystem ebenfalls. Sofort gefiel uns aber die Marsupi - stabil genug, damit das Käuzchen richtig sitzt, einfach anzulegen dank der Klettverschlüsse und dadurch auch größentechnisch super einstellbar und sehr bequem - wesentlich bequemer z.B. als die Ergobaby mit den Schnappverschlüssen. Auch hier fühlte sich der Zwerg wohl und schlief auch gern darin. Mit einem guten halben Jahr fand er es aber langweilig, mit dem Rücken zum Geschehen getragen zu werden und versuchte, sich während des Tragens zu drehen, was natürlich ungünstig war. Auch die Versuche, ihn auf der Hüfte zu tragen, liefen ins Leere, weil er sich ebenfalls nach vorn und zur Seite lehnte und so halb lag. Da er inzwischen ziemlich schwer geworden ist und sich auch beim Getragenwerden gern bewegt, verwende ich die Marsupi nur noch selten. Im Haus gar nicht mehr, denn hier krabbelt, läuft und klettert er hinterher oder vorneweg, unterwegs eigentlich nur noch auf unwegsamem Gelände oder wenn das Auto bei Ausflügen schon ohne Wagen voll ist.

Eigentlich habe ich mit dem Tragen aber noch nicht abgeschlossen. Mit mittlerweile etwa zehn Kilo ist mir der Knirps aber zu schwer für die Hüfttrage und ich werde mir demnächst anschauen, wie ich ihn bequem auf dem Rücken tragen kann. Besonders, wenn er einen anhänglichen Tag hat (was bei dem kleinen Wirbelwind mittlerweile häufiger vorkommt), ist das vielleicht die Lösung, um ihn nicht permanent auf dem Arm rumschleppen zu müssen.

Wie habt ihr eure Kinder "bewegt" oder wie möchtet ihr das machen, wenn ihr mal Kinder bekommt?